Probennahme

Um den chemisch-physikalischen Zustand des Wassers an verschiedenen Entnahmestellen zu erfassen, wurden die SchülerInnen durch Wissenschafter des AIT in der Verwendung von Wassermessgeräten (Temperatur-, Leitfähigkeits- und pH-Messgerät) geschult und in der Probennahme unterwiesen. Die SchülerInnen führten selbstständig, in Absprache mit den BetreuungslehrerInnen, Wassermessungen und Probenahmen durch.

Für die chemischen Analysen wurden dabei jeweils zwei Proben gezogen. Zunächst eine Stagnationsprobe (erster Schwall – sofort nach dem Aufdrehen des Wasserhahns) und eine Probe nach Temperaturkonstanz (nach mehreren Minuten Entnahme, wobei die Wassertemperatur bzw. die Veränderung der Temperatur ständig beobachtet wurde). Durch die Stagnationsprobe können die Einflüsse der Armaturen erfasst werden, die Probe nach Temperaturkonstanz soll die Qualität des Wassers, wie es vom Versorger an den Verbraucher übergeben wird, wiederspiegeln. Die für eine chemische Standardanalyse notwendige Menge liegt bei wenigen Millilitern. Geeignete Probengebinde wurden den Schülern vom AIT zur Verfügung gestellt, nach erfolgter Probenahme abgeholt und an das Labor übermittelt. Zusätzlich zu den Probenahmen für chemische Analysen führten die Schüler auch Wasserentnahmen für mikrobiologische Analysen und Beurteilungen durch. Beprobt wurden dabei ausschließlich Kaltwasserleitungen, nachdem diese bis zur Temperaturkonstanz gespült wurden. Die erforderlichen sterilen 0,5-Liter-Kunststoffgebinde wurden ebenfalls vom AIT zur Verfügung gestellt. Die Proben wurden an der Schule gekühlt gelagert und wenige Stunden nach der Probenahme direkt ins Labor zur Analyse gebracht.

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SchülerInnen der 6a und 6b entnehmen Wasserproben und messen verschiedene physikalisch-chemische Parameter